Trump Ice Storm Warning: US Braces for Impact | News

by drbyos
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New York / Washington (USA) – Die USA zittern vor einem gewaltigen Wintersturm und extremer Kälte: Schnee und Eis werden sich über 3200 Kilometer von Texas bis nach Neuengland erstrecken! Unter anderem betroffen: die Metropole New York und die Hauptstadt Washington. Beide Regionen sowie zwölf weitere Bundesstaaten haben den Notstand ausgerufen. Insgesamt werden, so schreibt es CNN, zwei Drittel aller Amerikaner vom Bibber-Blizzard betroffen sein – das sind 230 Millionen Menschen.

Die Lage ist laut US-Medien ernst. Sogar der zum gemäßigten Ton neigende US-TV-Sender CNN spricht am Freitagabend (Ortszeit) von „Monster-Sturm“, „Reise-Albtraum“ für Millionen Flugpassagiere, „katastrophalem Eissturm“ und „Rekord-Kälte“. Vor allem am Sonntag soll das Wetter wüten.

Die Karte des National Weather Service’ zeigt die Wahrscheinlichkeit für signifikanten Schneefall in den USA für den Zeitraum vom 23. bis 26. Januar 2026. Besonders betroffen und daher rot eingefärbt: u.a. die Regionen New York und Washington

Foto: National Weather Service

Trump spricht von „historischem Wintersturm“

US-Präsident Donald Trump (79) warnte am Freitagabend (Ortszeit) auf Truth Social: „Ich wurde über die bevorstehende Rekord-Kältewelle und den historischen Wintersturm informiert, die weite Teile der Vereinigten Staaten an diesem Wochenende heimsuchen werden. Die Trump-Regierung koordiniert sich mit den staatlichen und lokalen Behörden. FEMA (Bundesagentur für Katastrophenmanagement in den USA, d. Red.) ist bestens auf die Bewältigung der Situation vorbereitet. Passen Sie auf sich auf und halten Sie sich warm!“

▶︎ Tom Kines, leitender Meteorologe bei der renommierten Wetter-Plattform AccuWeather, mahnt: „Es ist definitiv nicht empfehlenswert, am Sonntag zu reisen. Erledigen Sie alles Notwendige am Samstag – und bleiben Sie dann zu Hause.“ Auch US-Heimatschutzministerin Kristi Noem (54) ist in Alarmbereitschaft. Laut ihrem Ministerium hat sie Dutzenden Gouverneuren persönlich ihre Telefonnummer gegeben, um sie jederzeit erreichen zu können.

Lowville im US-Bundesstaat New York am Freitag (23. Januar). Schon jetzt haben sich hier Schneemassen aufgetürmt

Lowville im US-Bundesstaat New York am Freitag (23. Januar). Schon jetzt haben sich hier Schneemassen aufgetürmt

Foto: AP

Heiß begehrte Ware, nicht nur wie hier am Freitag in Louisville (US-Bundesstaat Kentucky): Schneeschaufeln!

Heiß begehrte Ware, nicht nur wie hier am Freitag in Louisville (US-Bundesstaat Kentucky): Schneeschaufeln!

Foto: JON CHERRY/Getty Images via AFP

Bis zu 40 Zentimeter Neuschnee, über 5500 Flüge gecancelt

▶︎ In der Region um Washington D.C. werden am Sonntag bis zu 25 Zentimeter Neuschnee erwartet, dazu Glatteis. Die Büros der Bundesregierung bleiben am Montag geschlossen, teilte der Direktor des „Office of Personnel Management“ auf X mit.

▶︎ Heftig auch die Wetterlage in Chicago (US-Bundesstaat Illinois): „Bleiben Sie drinnen. Kaufen Sie sich eine Heizdecke. Versuchen Sie, nicht länger als 5 bis 10 Minuten draußen zu sein“, beschreibt Olivia Rekittke, eine Einwohnerin von Chicago, die Situation gegenüber „ABC“. „Es ist schmerzhaft. (…) Man muss sich komplett einpacken“, fuhr sie fort.

▶︎ Der Sturm, der „Fern“ heißt, wird New York am Sonntag zwischen 3 Uhr und 9 Uhr morgens Ortszeit erste Schneefälle bringen. Laut den neuesten Wettermodellen könnten bis zu 40 Zentimeter Neuschnee bevorstehen. Die Supermärkte sind voller Menschen – wie am Tag vor „Thanksgiving“, so eine Verkäuferin in einem TV-Interview. Laut Gouverneurin Kathy Hochul sollen die Temperaturen auf minus 12 Grad Celsius fallen. Mit Windböen von über 50 km/h könnte sich die Kälte wie minus 20 Grad anfühlen – „lebensgefährlich“, wie gewarnt wird.

Nicht nur in New York, auch hier in Arlington im US-Bundesstaat Virginia decken sich die Menschen mit Lebensmitteln ein. Diese Kundin ist spät dran, steht vorm leeren Fleischregal

Nicht nur in New York, auch hier in Arlington im US-Bundesstaat Virginia decken sich die Menschen mit Lebensmitteln ein. Diese Kundin ist spät dran, steht vorm leeren Fleischregal

Foto: SAUL LOEB/AFP

Wintermärchen in Chicago: Zwei Personen spazieren über einen mit Eis bedeckten Strand am Ufer des Michigansees

Wintermärchen in Chicago: Zwei Personen spazieren über einen mit Eis bedeckten Strand am Ufer des Michigansees

Foto: Kiichiro Sato/AP/dpa

▶︎ Ein Land versinkt im Reise-Chaos: Laut der Plattform FlightAware wurden für Samstag 2700 Flüge und für Sonntag sogar 2900 Flüge in den USA gestrichen.

▶︎ In vielen Schulen und Universitäten wird der Unterricht abgesagt. In New York zögert man noch und will bis Sonntag, 12 Uhr am Mittag Ortszeit, entscheiden, ob die Schüler am Montag zu Hause lernen oder in die Schule kommen müssen.

▶︎ Die Einwohner von Dallas im US-Bundesstaat Texas sollten ausreichend Lebensmittel, Medikamente und Vorräte für vier bis fünf Tage vorrätig haben, sagte Kevin Oden, Leiter des Katastrophenschutzes und der Krisenreaktion der Stadt. Man sollte sich darauf vorbereiten, „möglicherweise bis Mittwoch auszuharren und die Wetterlage abzuwarten“, sagte er gegenüber CNN.

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