Klimaklage Battle Um Dakota Access Pipeline: Ein Blick auf die Juristische Spannung
Fünf Wochen lang wird ab Montag Klimapolitik im Gerichtssaal abgehandelt. Eine der umfangreichsten Klagen, um Proteste gegen das Dakota Access Pipeline-Projekt im Keim zu ersticken, steht an.
Die Dakota Access Pipeline: Blick auf einen Streit über Jahrzehnte hinweg
Seit 2016 transportiert die rund 1900 Kilometer lange Ölleitung von North Dakota nach Illinois täglich 750.000 Barrel, eine Menge, die fast 120 Millionen Liter entspricht. Die Planungsprozesse begannen seit 2014 und sind kontrovers.
Proteste gegen das Projekt fanden bald auch ersten Anhaltsort am Lake Oahe, einem Stausee im Missouri. Diese Aktionen unterschieden sich sowohl von lokalen Indigenen als auch Umweltbewegungen.
Fokussierte Einrichtung: Die Lake Oahe Sektion als Schlüssel
Ein wichtiger Punkt ist die juristische Ausrichtung des Projekts auf Lake Oahe, das im Bundes-Eigentum liegt. Diese Eigenschaft erhöht die juristische Relevanz der Betroffenheit der lokalen Bevölkerung.
Wasser aus dem See wird von indigenen Bevölkerungsländern wie Standing Rock Sioux, Yankton Sioux, Oglala Sioux und Cheyenne River Sioux als Trinkwasser genutzt. Ein Ölleckschlusel könnte daher ihre Wasserversorgung gefährden.
Ökosystem und Umweltkritik
Bereits während der Planungsphase angewiesen Objektionen Umweltorganisationen wie Greenpeace und Earth First auf die Umwelt-Unverträglichkeit der Pipeline festgehalten. Sie zögerten darauf hinzuweisen, dass fossile Energieressourcen unerwünschte Effekte auf das Klima haben.
Beschwerden gegen eine mögliche Ungerechtigkeit kamen auch auf den Vordergrund, da die Pipeline ursprünglich in der Nähe der von Weißen bewohnten Bismarck geplant war, doch später in den Indienreservaten verlegt wurde.
Das „Fort Laramie Treaty“ und die Vertragspflichten der US-Regierung
Oft wird der Streit als Prozess um die Durchsetzung der Vertragspflichten der US-Regierung gegen die Rechte der indigenen Bevölkerung interpretiert. Die Rechte der Sioux werden im „Fort Laramie Treaty“ von 1868 geregelt.
Insbesondere Artikel zwei des Vertrags schützt die indigenen Bevölkerung vor Beeinträchtigungen durch weisse Siedler. Gängige vorliegende Klagen zielen darauf ab, diese Vereinbarungen in Frage zu stellen.
Aufzug und Haltepunkt der gesetzlichen Verfahren gegen Proteste
Energy Transfer, der Betreiber der Dakota Access Pipeline, stellte seit fast acht Jahren mehrere Klagen gegen die Opposition ein. Die Argumente der Firma beinhalten eine Vorwurf der „kriminellen Vereinigung“, gefährliche Getriebe und Regelverstöße.
Unabhängig von solchen Verfahren führen Umweltorganisationen spezielle Gewaltbehandlungstrainings durch, um friedliche Protestaktionen sicherzustellen. Klagen gegen Umwelt-NGOs bezwecken es, sie dafür verantwortlich zu machen, wenn Einzelpersonen gefährliche Verhaltensweisen aufweisen.
Ein wichtiger Punkt ist die Gleichbehandlung durch die Klagensache. Die Interimsgeschäftsführerin von Greenpeace USA, Sushma Raman, brachte klar, dass die Klage als Angriff auf die Erklärung der Meinung und die Versammlungsfreiheit angesehen wird.
Karakterisierung als SLAPP-Fälle
SLAPP-Fälle sind juristische Keulen, die zum Zweck des Stillschweigens einer Bewegung oder eines Einzelnen eingesetzt werden. Greenpeace-US behauptet, Energy Transfer nutzt rechtliche Möglichkeiten, um den Protest mundtot zu machen.
Die europäische Pioniereinrichtung CASE dokumentiert die zunehmende Anzahl von solchen Fällen inEuropa. Im Jahr 2023 zeigten die Datenvorhersagen eine Zunahme von 166 solchen Verfahren. Dies entlove sich вне der EU und außerhalb der Kontrolle von Anti-SLAPP-Richtlinien.
Ein Greenepeace-Gegenschlag: Die Verfolgung im Land der Freiheit
Zur Reaktion auf die sogenannten SLAPPs hat Greenpeace in Amsterdam eine Gegenkurs verfolgt. Diese Kurs der Aktionen basiert auf der Anti-SLAPP-Richtlinie der EU. Es ist der erste Test, wie konkret die Richtlinie in der Praxis anwendbar ist.
Die Richtlinie begehrt sowohl eine positive Feststellung zum Rechtliche Unbedenklichkeitsstand als auch eine Anspruch auf Nachschadensersatz, darauf hinzuzufügen, dass es sich dabei um einen gravierenden Schaden handelt.
Greenpeace-US und sein Kämpfen gegen Unterdrückung
Greenpeace-US-Interimsgeschäftsführerin Sushma Raman betont stark den Kampf gegen die Unterdrückung. Der Schiedsgerichtsvertrag „Man kann einen Regenbogen nicht versenken“ erinnert an das frühere Unrecht gegen Greenpeace-Assistenten.
Dieses Mal geht es darum zu verhindern, dass die Klage eine Bewegung zum Schweigen bringt. In der Kritik an Energy Transfer schreibt sie: „Man kann eine Bewegung nicht anklagen.“
Fazit: Gegen Übermacht, Für Allgemeinheit
Der Streit um die Dakota Access Pipeline gibt Aufschluss über die Spannung zwischen der Profitinteressen der Ölkonzern und der Rechten der lokalen Bevölkerung und Umweltschützergruppen.
Die ethische und ökologische Gerechtigkeit wird oft lokal gestützt, doch auch internationale Bestrebungen scheinen in der Lage, für einen schutzhaften Umweltschutz einzutreten. Dies unterstreicht die Bedeutung des citzengestützten Engagements.
Schwerpunkt Klimawandel
Die Erderhitzung und die grüne Wende verändern Natur, Gesellschaft und Märkte auf der Welt grundlegend. Dieses Thema beleuchtet jüngste Forschungsergebnisse und Debatten rund um eines der drängendsten Probleme unserer Zeit.
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