Achern (Baden-Württemberg) – Nach einem Auffahrunfall auf der A5 wich ein Mercedes-Fahrer (49) auf den Pannenstreifen aus und stieg aus dem Auto. Eine verhängnisvolle Entscheidung.
Zunächst hatte der Unglücksfahrer auf der Autobahn bei Achern in Baden-Württemberg am Donnerstag gegen 17.30 Uhr einen Sattelzug nach dem Überholen ausgebremst, der daraufhin nicht mehr stoppen konnte: Das tonnenschwere Fahrzeug rauschte in das Heck des Mercedes.
Warum betrat der Unglücksfahrer die Autobahn?
Diese etwas rätselhafte Kollision zwischen den Anschlussstellen Appenweier und Achern in Richtung Karlsruhe ging zunächst glimpflich aus, der Fahrer lenkte den Mercedes auf den Standstreifen und hielt an. Als er offenbar nachsehen wollte, was vorgefallen war, öffnete er die Tür, verließ den Unfallwagen und betrat die Fahrbahn. Mit tödlichem Ausgang. Vermutlich hatte er unter dem Eindruck des Crashs in der Dunkelheit die durchgehende weiße Linie der Fahrbahnmarkierung nicht gesehen.
Der Lastkraftwagen war auf der A5 zunächst auf den Mercedes aufgefahren
Ein heranrasender Renault erfasste den Mann im dichten Feiertagsverkehr daraufhin frontal. Alle Reanimierungsversuche scheiterten, er starb noch am Unfallort. Der Fahrer (65) des Renault und der Lastwagenfahrer erlitten einen Schock. Die Autobahn war stundenlang gesperrt, die Ermittlungen zum genauen Unfallhergang laufen.
