5 Diets for Longevity | Life & Knowledge

by Archynetys Health Desk
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Eine große Langzeitstudie aus Großbritannien mit 103.649 Männern und Frauen zeigt: Gesunde Ernährung kann das Leben verlängern – aber nicht jede gleich stark. Die Teilnehmer wurden rund zehn Jahre beobachtet.

Grundlage der Studie waren Daten der UK Biobank. Das Durchschnittsalter lag bei etwa 58 Jahren, wie FITBOOK berichtete. Wer bereits Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder Krebs hatte, wurde ausgeschlossen. Alle Teilnehmer dokumentierten mehrfach genau, was sie innerhalb von 24 Stunden aßen und tranken. Daraus berechneten die Forscher Durchschnittswerte.

Fünf Ernährungsmodelle im Vergleich

Untersucht wurden fünf Konzepte:

  • Alternate Healthy Eating Index (AHEI),
  • Alternate Mediterranean Diet (AMED),
  • healthful Plant-based Diet Index (hPDI),
  • DASH-Ernährung und
  • Diabetes Risk Reduction Diet (DRRD).

Alle setzen auf viel Gemüse, Obst, Vollkornprodukte und wenig Zucker. Unterschiede gibt es im Schwerpunkt: Die Mittelmeer-Variante betont Fisch und Olivenöl. DASH wurde zur Blutdrucksenkung entwickelt. Die DRRD legt besonderen Wert auf Ballaststoffe und Lebensmittel, die den Blutzucker nur langsam ansteigen lassen.

Bis zu 24 Prozent geringeres Sterberisiko

Im Beobachtungszeitraum von rund zehn Jahren wurden 4314 Todesfälle registriert. Je höher die Punktzahl in einem der Modelle, desto niedriger schien das Sterberisiko zu sein. Besonders gesundes Essen war – je nach Modell – mit einem um 18 bis 24 Prozent geringeren Risiko, zu sterben, verbunden – im Vergleich zu ungesunder Ernährung.

Männer: DRRD bringt offenbar größtes Plus

Bei Männern zeigte die DRRD den größten Effekt. Mit 45 Jahren hatten Männer mit sehr ungesunder Ernährung statistisch noch rund 34 Lebensjahre vor sich. Mit hoher DRRD-Punktzahl waren es etwa 37 Jahre – rund drei Jahre mehr. Andere Ernährungsmodelle verlängerten das Leben um etwa zwei bis knapp drei Jahre.

Frauen: Mittelmeer-Ernährung liegt vorn

Bei Frauen brachte die Alternate Mediterranean Diet den größten Abstand. Mit 45 Jahren blieben bei sehr ungesunder Ernährung noch etwa 37 bis 38 Lebensjahre. Mit hoher Mittelmeer-Punktzahl kamen gut zwei zusätzliche Jahre hinzu. Die übrigen Modelle lagen meist zwischen eineinhalb und gut zwei zusätzlichen Jahren.

Wichtig: Es handelt sich um eine Beobachtungsstudie. Sie zeigt statistische Zusammenhänge, beweist aber keine direkte Ursache. Die große Teilnehmerzahl und die lange Beobachtung machen die Ergebnisse dennoch aussagekräftig.

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